KeiNe PaNik

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So eine ganz unentdeckte Perle ist Grave Encounters sicherlich nicht mehr. Aber eine gute Idee für einen Filmeabend sicher. Mit weniger Horror als jeder Menge prickelndem Gruselfeeling führt einen auch der 2. Teil durch die dunkle Nacht. Auch in diesem Teil macht der Mix aus Spannung, Gruseleffekten und auch jeder Menge Humor die Mischung, die ebenfalls den 2. Teil kurzweilig werden läßt, – ohne jetzt zu einer Horror-Komödie zu verflachen. Die Story aus dem ersten Teil wird ganz unkonventionell weitergesponnen und die einzelnen Szenen des Filmes stehen kontrastreich nebeneinander, bis wieder alte, grauenhafte Erlebnisse aus dem ersten Teil erneut heraufziehen ….

Fazit: 2. Teil eines guten Films, der es immer sehr viel schwerer haben wird als der 1. Teil etwas gutes zu bringen. Aber der Film scheint diesen Spagat zwischen hohen Erwartungen der Zuschauer und nötiger Innovation zu meistern. Leider schlief ich vor 2 Wochen wie auch heute Morgen beim Gucken ein, sobald der Horrorteil so richtig anfing. Den Film aber in ganzer Länge zu sehen ist auf meiner To-Do-Liste, da die erste Hälfte durchaus einen guten Eindruck hinterlassen hat.

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Der Videosprecher und -macher, Herr Collins, ist Humanist und Filmemacher aus Boston/USA, der zur Zeit im schönen Amserdam wohnt. Aber ob das Video ausreicht, um die Youtube-Gläubigen, die all die schlechten Dokus dort so glauben, als wären es die Nachrichten? – Ich bezweifel das.

Zombiefilme mag ich eigentlich nicht so sehr. Aber Zombie 108 hab ich mir bestimmt schon 3 Mal angeschaut, was in so fern ungewöhnlich ist, und ich den Film auch hier weiter empfehlen möchte. Natürlich muß man sich den in der Orginalsprache -Mandarin- ohne Untertitel anschaun. Das gibt dem Film das gewisse etwas und man fragt sich die ganze Zeit, was da bloß abgeht? Vorweg muß gesagt werden: der Film greift zum Teil recht tief in die Klischee-Kiste, so wie es nur sehr wenige westliche Filme wagen. Aber das liebe ich an asiatischen Filmen: naiv unschuldig und dabei so trashig-verdorben! Schön gemacht ist der permanente Wechsel der Atmosphäre und der Stimmungslage des Films. Mal ist er komisch, dann tragisch, dann wieder gewaltverherrlichend und wie viele Filme aus Asien auch mal romantisch um dann wieder unterirdisch-grottige Höhepunkte zu ersteigen. Der Film ist sicher nicht für jeden gemacht, aber einer von denen, die man bis zur letzten Minute anschaut und sich fragt, was jetzt noch alles kommen mag? Fazit: guter B-Movie, aber Achtung: Gewalt gegen Frauen und Sexualität!