KeiNe PaNik

Archive for the ‘Lifestyle’ Category

Von CocoRosie, tags zuvor, zu Slayer! Ich liebe Gegensätzlichkeiten und Kontraste!

Das Konzertvideo ist für mich in den kleinen Dingen um das Konzert herum interessant. Es gab mal eine Zeit in meinem Leben, da stand ich alleine in einer gesichtslosen Menge und schrie „Jaaaaa!“ als Tom Araya fragte „Do u wanna die?“ – Man muß wissen die erwartete Antwort wäre „No“ gewesen und die Typen um mich sahen mich wie einen Psycho an. Aber so war das eben, – früher!

Die Anmoderation ist sehr langwierig und man kann ruhig ein wenig vorspulen oder mir verraten, was die da für eine Sprache sprechen? Ich denke mal Schwedisch??

Eigentlich hat sich da wenig in all den Jahren geändert. Dieselben Lieder, – nur der Bandleader Araya hat wohl neue Jungs für die alten Riffs angeheuert. Jeff Hanneman war wohl erkrankt. Aber mittlerweile können die Lieder alle Garagenmusiker in Amerika spielen. Ersatz war schnell gefunden. Für mich war es interessant mit alten Jugendvorstellungen von Gewalt, Allmacht und (A-)Göttlichkeit konfrontiert zu werden. Heute erscheint das nur noch wie ein Zirkus. Showtime! Wo es früher so ein Wagnis war zu einem Slayer-Konzert zu gehen. Wie muß es wohl für Araya sein, vom Musiker abendlich zum Gottersatz zu mutieren und wie lächerlich müssen die Fans für ihn in all den Jahren geworden sein? – Ist jetzt nicht böse gemeint. Aber ich frage mich, wenn ich jeden Abend so eine Show durchziehen müßte … irgendwann würde ich die Fans für irre halten. Ich gebe zu, eine Klassifikation „irre“ wäre aus damaliger Sicht für uns ein Kompliment gewesen. Ach wie das alles anders geworden ist … Slayer aber: ist Slayer geblieben! 😀

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Ich schätze an Musik vor allem eines: wenn sie live gespielt wird. Deshalb liebe ich Jazz. Den Jazz wird für den Moment gespielt, in dem er gespielt wird. Improvisation wird somit nicht zum Umstand, sondern zum Selbstzweck. Ich finde es direkt seltsam, dass der Begriff „Improvisation“ im Alltagsgebrauch einen fast negativen Beiklang hat.

Aber Jazz macht auch offen für anderes: ach eigentlich habe ich so ziemlich alles gehört und nachempfunden, – alles außer Madonna und Michael Jackson, – stellvertretend für Populär-Musik. Denn deren Musik ist alles anderes als improvisiert und selbsttragend. Es ist Verpackung.

Vor einiger Zeit postete ich schon mal etwas zu CocoRosie. Das Mysterium ist eigentlich hier, dass ich jede Studio-Produktion von der Band … ja schrecklich finde. Während ich die Live-Auftritte sammele wie die blaue Mauritius. Hat sicher etwas mit deren Performance zu tun. Denn die ist sehr sehr „weird“. Also schräg und von der Art, dass man es entweder total ablehnen oder einfach lieben muß.

Ich hatte den Genuß der Bekehrung vom Saulus zum Paulus. Zuerst guckte ich das nur, um mich zu belustigen. Aber irgendwann hat es „Click“ gemacht und ja … ich sah es anders! 😀 Es ist einfach genial wie anders die Lieder bei jedem Live-Auftritt rüberkommen.

Ach, was schreibe ich hier wieder herum? Einfach mal anschauen und vielleicht neue Facetten des Lebens entdecken?

Wobei die Live-Auftritte auch fundamental sie voneinander unterscheiden. Hier ist ein Ausschnitt eines Konzertes in Amsterdam. Sehr nobel! Gespielt wird übrigens die niederländische Nationalhymne in dem Clip. Ich habe das mal als Kontrast und zur Veranschaulichung der Bandbreite der Band genommen, – auch wenn gerade in dem Clip der Beitrag von CocoRosie sicher vernachlässigt werden darf. Aber ich hatte das Glück den gesamten Mitschnitt zu sehen: ja war gut verbrachte Zeit! 😀 Wohl kein „Underground“ mehr. Denn wer solche Konzerte geben kann ist sicher auf der Sonnenseite des Lebens. Aber warum auch nicht?

2 Deos, – für jede Achselhöhle eines!

Marketing-Strategen haben sich das ja so ausgedacht: „Coca Cola Light“ für Frauen und „Coca Cola Zero“, ganz in Schwarz, für Männer. Nun ja, in einer Welt mit blauen und rosa Windeln für Große fühlte ich mich eigentlich nie sehr wohl. – Ich bevorzugte auch eigentlich eher einen No-Name-Mix von Cola mit Orangensaft. Das war immer ganz nett, und günstiger!

Aber jetzt entdeckte ich am Wochenende:

Ja, unten rechts steht koffeinfrei! Ganz schon abgefahren:

Man muß sich das auch mal bewußt werden: Wir leben in einer Welt, in der man für Produkte „ohne“ Irgendetwas mehr bezahlen will. Angefangen bei den ganzen „Diät-Produkten“ bis hin zu den legalen Drogen wie Zigaretten, Kaffee und Light-Bier.

Die Light-Cola ohne Koffein schmeckte aber, jetzt kommen wir zum Test, gar nicht so übel. All das nervige, all der Zucker und all das Koffein, was einem den Schlaf schlechter macht, waren weg. Ebenso haben die Aromenkünstler von Coca Cola ganze Arbeit geleistet. Der Geschmack war recht facettenreich und weniger eindimensional als die billigeren Colas. Einen ganzen Abend am Wochenende verbrachte ich immer mal wieder das Getränk zu kosten und Geschmacksnoten zuzuordnen. Also ich hab es gemocht und man kann jetzt schon mal die Kellner bemitleiden, die in Zukunft ein „WAAS, haben Sie NICHT?“ von mir zu hören bekommen, wenn ich da ein Glas von dem edlen Kunstgetränk haben will.

Es gibt Leute, die gurgeln mit Backpulver, um ihre Zähne zu bleichen. – so sehr hat mich mein Narzissmus bisher noch nicht sinken lassen. Ich spüle nach dem Zähneputzen mit Xylit! Wie es dazu kam, will ich hier schreiben.

Ich las im Internet über diese Zuckerart. Sie soll die Bakterienflora im Mund so verändern, dass kariesauslösende Keime verschwinden. Na ja, im Internet steht dazu viel. Aber ich kaufte mal einfach Kaugummis mit Xylit oder Xylitol (anderer Name für die Sache) und merkte direkt beim ersten mal, wie nach 15 Minuten was hartes in dem Gummi sich spüren ließ. Es war mein Zahnstein, mit dem ich, trotz Putzen, Spülen und Zahnseide, immer meine Last hatte. Der war dann einfach so weg. Zwar nicht ganz, aber ich schätze mal 70 Prozent waren schnell weg.

Ich kaufte mir dann einen Kilo mit dem Zucker in loser, kristalliner Form. Den lasse ich 3x täglich im Mundraum zerlaufen, spüle und ja: die Zähne sind spürbar besser gepflegt als vorher.

Die Dame, bei der ich immer mal ab und an eine „professionelle Zahnreinigung“ vornehmen lasse, war zuletzt auch überrascht. Mußte für mich lachen, sie hatte überhaupt keine Ahnung, was Xylit ist und macht …

Bin mal gespannt, vielleicht schaffe ich es den Zahnstein diesmal aus den Zwischenräumen zu halten? Bisher ist alles ok!

Xylit als Pulver hat auch den Vorteil, dass man es, wenn man überhaupt was zum Süßen braucht, genau dann auch gebrauchen kann. Süßen tue ich natürlich nie, weil ich keine Pussy bin. Aber ich hatte auch nie Zucker anzubieten, wenn mal Besuch da ist. Jetzt habe ich Xylit-Kristalle, mehr als genug! 😀

Neulich habe ich einen alten Eisbergsalat und alte „Fertigsaucen“ direkt vom Kühlschrank in die Abfalltonne gestopft. Mir fiel auf, dass eigentlich fast alle Lebensmittel, die mir verderben aus dem Kühlschrank kommen. Man gibt sich der Illusion der Haltbarkeit hin und lagert Dinge, die einem irgendwann dann verkommen.

Nun, um die „Fertigsaucen“ tut es mit eigentlich nicht wirklich leicht. – Irgendwie bin ich aus den Ferigsaucenalter heraus, älter geworden! 😉 Aber um den Salat tut es mir leid.

Überlege mir ernsthaft, den Kühlschrank einfach mal abzuschalten und mehr mit frischen Einkäufen täglich die Sachen, die verkommmen könnten, tagesaktuell einzukaufen.

Das Eisfach hingegen ist gold wert! Friere da auch viel ein, und auch das Safari-Afrika-Eis lagert dort zwischen und auch die Eiswürfel für den Longdrink sind unverzichtbar!

Ohne Kühlschrank, wäre mal interessant auszurechnen wie viel Strom man dann pro Monat sparen könnte? Eigentlich habe ich ja nur ihn als Gerät (mit dem Frierfach), was permanent an das Stromnetz angeschlossen ist….

Auflösung: Was spare ich im Jahr, wenn ich den Kühlschrank auslasse? Also in meinem Fall hat der Kühlschrank 80 Watt Leistung. Bei 24 Stunden Laufzeit ergibt das 1.92 Kilowattstunden am Tag. Bei einem angenommen Preis von 20 Cent die Kilowattstunde sind das 38.4 Cent pro Tag. Im Jahr sind das ca 140 Euro! Ich müßte immer ca 30 Minuten Einkaufen. Bei 3x die Woche sind das 72 Arbeitsstunden im Jahr. Erspartes an Geld pro investierte Arbeitsstunde = 1 Euro 92. Ich glaube ich lasse den Kühlschrank weiter laufen und mache mehr Überstunden.

Ich denke der Abendsnack des Sommers der Saison: Toast im Toaster toasten. Dann Butter, streichzart, auf das Toast. Diese etwas … wirklich nur etwas … zerlaufen lassen. Dann eine Prise Salz auf die zarte Butter. Am Ende das Safari-Eis obendrauf, weich werden lassen und verstreichen! Guten Appetit!