KeiNe PaNik

Archive for the ‘Lifestyle’ Category

Gestern war der Tag, an dem ich mir einen meiner kleinen Wünsche erfüllte. Da meine Autobatterie recht schwach nur noch ist, wollte ich einfach nur mal los fahren, um sie wieder aufzuladen. In einer Großstadt fährt man nicht mehr viel Auto. Also war ein Sonntagsausflug angezeigt.

Seit den “Rassenunruhen” diesen Jahres in Ferguson wußte ich, dass man in den USA Dunkelhäutige nicht in Verbindung bringen sollte mit Wassermelonen und KFC, gemeint ist dieses hähnchenverarbeitende Fast-Food-Restaurant “Kentucky Fried Chicken”. – Das könnte ebenfalls zu Ausschreitungen führen. Zumindestens in den USA.

Gut, ich finde solche Klischees immer sehr interessant. Über die Wassermelonen fand ich, dass diese zu Zeiten der Sklaverei immer gerne von den Sklaven gegessen worden sind. Sind groß, löschen Durst und eine ganze Familie kann es sich schmecken lassen. Ich persönlich mag ja auch Wassermelonen.

Was es mit “Kentucky Fried Chicken” auf sich hatte war auch schnell gefunden. Überproportional viele Dunkelhäutige essen dort in den Staaten. Zu mindestens will es so das Klischee. Zu klären wäre aber, warum nicht “Burger King”, “Mc Donald’s”, “Subway” oder eines der vielen bestimmt in Europa unbekannten Fast-Food-Paradiese?

Als ich das erste mal dort war, ich aß mit gestern insgesamt nur 3-mal in einem KFC, fand ich aber das Essen dort so widerlich, dass ich gut 3 Jahre nicht mehr so ein Lokal betreten hatte. Man kann eigentlich nicht viel beim Burger und noch weniger bei Hähnchen falsch machen. Aber das damals ging gar nicht! Schmeckte schlimmer als Pappe und war viel zu viel und eklig, um es zuende zu essen. Und ich mag es nicht, Essen wegzuschmeißen. Das ist einer der wenigen Punkte, bei denen ich moralisch bin. Das zweite Mal bei KFC, als ich dachte, das erste Erlebnis wäre sicher nur ein schlechter Tag des Burgerbraters dort gewesen, war 3 Jahre später und es war ehrlich gesagt ähnlich enttäuschend.

Ich war früher ein großer Fast-Food-Freund. Ich dachte, wenn man schon im 21. Jahrhundert lebt, dann auch so wie im 21. Jahrhundert. Heute bin ich übrigens ein Gastronomie-Nihilist geworden. Ich finde es herzzerbrechend irgendwo essen zu gehen. Lasse Köche kommen und fragte sie rein rhetorisch, ob sie die Kartoffeln, Gemüse auch selber zubereitet hätten oder ob es reines Convenient-Food wäre? Sollten mal mehr Leute machen und die Antworten lassen einen zu denken geben. Eine Tiefkühltütte Gemüse kann ich auch zuhause warm machen. Entsprechend kochen Gastronomie-Nihilisten gerne zuhause und freuen sich über das Geld, das sie dabei sparen.

Ich konnte mich aber gestern nicht dazu motivieren meine Autobatterie einfach so aufzuladen. Irgendwie ein Shopping-Event sollte damit schon verknüpft sein. Gestern war Sonntag, nur Gastronomie war offen. Und na ja: ich wollte es noch mal mit KFC wissen. War das Essen dort wirklich so schlecht?

Ich nahm mir vor einen Salat dort zu kaufen und, besonders gespannt war ich auf die Chilli-Cheese-Pommes. Ich entschloß mich bewußt zu Nischenprodukten, da ich wußte, dass die Burger dort nicht eßbar waren. Pommes und Salat gab es sogar in dem KFC. Das ist heute nicht selbstverständlich, das es die beworbenen Produkte auch wirklich im Laden gibt, und das ein Pluspunkt. Die Angestellte an der Kasse war …. dunkelhäutig. Aber die einzige in dem Laden. Sie war sehr freundlich und nett. Obwohl ich selber gestern nicht in charmanter Stimmung war, sondern eher mich über ein wenig Nettigkeit freute, wie ein trockener Schwamm über ein, zwei Tropfen Wasser.

Pommes und Salat schienen riesiggroß in den Boxen zu sein. Ich hatte eine ganze Tüte in der Hand. Kosten ca 8 Euro. Die Pommes waren so viel, dass ich danach schon satt war, obwohl die unter “Beilagen” dort laufen. So schlecht schmeckten die übrigens nicht. Bloß irgendwie zu viel. Viel zu viel. Der Salat bestand aus … Salat, die Soße war aber so dick und schwer, dass auch er sehr schwer im Magen lag. Immerhin waren keine künstlichen Aromen in der Soße.

Mein Magen war so voll, dass ich mir danach nicht mehr normal vorkam. Aus altem Tabak rollte ich mir noch mal eine Zigarette. Ich rauche eigentlich sonst nur ab einem Promille oder vielleicht auch 1.5 Promille. Trinke aber auch nicht mehr viel. Aber gestern mußte ich einfach das schreckliche Gefühl nach dem Salat mit dem schrecklichen Gefühl nach einer Zigarette übertünchen. Hätte ich Alkohol gehabt, hätte ich sicher auch zugegriffen. Noch am Abend war ich satt davon.

Fazit: KFC kann ich nicht empfehlen, auch wenn die Bedienung nett war. – Die ist sicher auch ohne den Laden und das Essen nett. Auch wenn es in den USA vielen Dunkelhäutigen dort besser schmeckt als mir, ist es natürlich eine Beleidigung dieses Essen auf eine Hautfarbe beziehen zu wollen. Es ist billig, energiereich und viel eher ein soziales Phänomen als nun eine Besonderheit des Phänotyps.

Nächstes Jahr wollte ich Thailand besuchen. Dort soll die Gastronomie sehr viel besser und bunter sein als die in Deutschland. Da freue ich mich schon drauf. Mit der deutschen Eßkultur bin ich erst einmal fertig.

Am Wochenende fiel mir etwas seltsames bei dem neuem Kasten Mineralwasser auf, den ich schon Tage zuvor eher skeptisch am Rande liegen ließ, – unbewußt sogar meine Züchtung von Wasserkefir wieder aus dem Kühlschrank holte. Wasserkefir war mein Spleen des letzten Spätsommers. Irgendetwas stimmte für mich nicht mit dem Wasser. Am Wochenende schmeckte ich dann soetwas wie ein Schwimmbad-Geschmack beim Trinken. Also ähnlich wie das Wasser, das man beim Schwimmen in einem Bad verschluckt. Also das war das zweite Mal, dass ich mich in meinem Leben vor Mineralwasser ekelte. Das erste Mal war die Geschichte, dass ich von PET auf Glasflaschen wechselte und die letzte PET-Flasche aus dem Lidl (Saskia-Plastikflaschenwasser) einfach mal im Wasserkocher abkochte und darauf hin eine flüssige 2. Phase auf der Oberfläche hatte, so als wäre es Plastik oder Fett.

So verhalf mir das Leben zu einer 2. prägenden Wassererfahrung. Es schmeckte genauso wie ozonisiertes Wasser aus einem Schwimmbad. Eigentlich kommen viele regionale Mineralwässer bei uns aus dem Harz oder Umgebung. So kommt das Ozon-Mineralwasser aus Goslar und nennt sich „Frische Brise“ aus der Georgs-Quelle dort. Beim genauen Nachschaun fiel auch folgender Satz wie eine Riesenschuppe von meinen Augen: „Dieses Wasser ist einem zugelassenen Oxidationsverfahren mit ozonangereicherter Luft unterzogen worden. So können Sie höchste Qualität genießen.“

In Wikipedia kann man lesen, dass Verfahren mit Ozon zugelassen sind, um Eisen dem Mineralwasser zu entziehen. Ich denke oder hoffe mal nicht, dass dies nichts ebenso mit Fäkalkeimen zu tun haben kann? „Höchste Qualität“ eines Wasser kann man ja sicher auch ohne Ozon genießen, so wie ich es gewöhnt bin.

Dabei bin ich jetzt keine teuren Wässer gewöhnt. Mein Lieblinswasser ist das Sankt Conrad Mineralwasser aus der Silberquelle in Bad Harzburg. Das ist genau so günstig wie die „Frische Brise“, aber eben nicht mit diesem Schwimmbadgeschmack. Davon habe ich mir natürlich erst einmal 4 Kästen nachgekauft. Aber ich muß dafür weiter fahren, deshalb bin ich natürlich auf der Suche nach anderen Wässern.

Bis jetzt sah ich Wasser weniger als Genußmittel, sondern als Grundnahrungsmittel. Das könnte sich aber ändern,  weil ich schon Interesse an diesen Heilwässern habe, die recht hochpreisig zu haben sind. Leute, die meinen Wasser würde immer gleich schmecken, halte ich für oberflächlich oder für Opfer der vielen Kunstaromen in der Fertignahrung aus dem Supermarkt.

Was mich an so genannten Deostiften immer ärgert ist, dass sie teuer sind, sie meistens mehr leer als voll sind und meistens komisch riechen.

Es gibt einen Typ Menschen der intuitiv annimmt, mehr Deo aufgetragen wäre besser als in seinem eigenen Naturgeruch durch das Leben zu schreiten. Obwohl man den eigenen Geruch, oder besser ein anderer, der den riecht, genau abschätzen kann, ob ich krank bin, müde oder vital, begattungsbereit oder anderweitig abgelenkt und Angst habe oder angriffslustig bin. Kurz es ist eine ganze Kategorie an Sinneserfahrungen, die durch den Deostift einfach übergekleistert wird.

Für mich ist es auch klar, dass ein Deostift geruchsneutral sein, üble Gerüche natürlich vermeiden sollte, – aber eben in seiner Wirkung sehr diskret bis unsichtbar. Geruchskomponenten kann man nach Laune durch eigene Parfüms generieren. Da bin ich durchaus kein Purist.

Also habe ich lange Erfahrungen mit geruchsneutralen Deostiften gesammelt und sie alle für zu teuer befunden, auch in Hinblick, dass man die alle 2 Wochen nachkaufen muß. Irgendwann habe ich dann Kristall-Deo-Steine gefunden. Das sind industriell gefertigte Kristalle, die die Schweißbildung hemmen. Eigentlich ähnlich wie der Stein nach der Rasur, der auch die Hautporen verschließt und so Blutungen stillt.

Die Sticks, die ich immer bisher hatte, die brachen als Kristall recht bald von ihrer Plastikfassung ab. So dass ich das immer als semioptimal sah. Habe aber jetzt meinen letzten Deostein dann einfach weiter benutzt und mache dies schon gut 6 Monate!

Da spart man eine Menge an Geld für andere Deostifte! Jetzt kann man sich freuen, dass man im Dunklen sitzt, friert und dabei Geld spart, aber das ist nicht mein Ding. Das gesparte Geld trug ich nach Douglas für ein neues Parfüm „Colonia Assoluta“ von „Acqua di Parma“, nur so nebenbei. Also das gesparte Geld kann man wirklich so in einen höherwertigen Duft stecken. Nebenbei hat man so nettere Erinnerungen: „Die Zeit als Du das Acqua di Parma hattest!“. Sowas gibt es mit teurem Deo-Stift mit Moschusgeruch aus dem Regal überall, eher weniger!

Es geht doch darum, durch optimales Konsumverhalten ein Plus an Lebensqualitiät, häufig auf ganz einfache Weise, zu erzielen.

Und plötzlich ist es heiß. Ich komme verschwitzt von der Arbeit Abends zuhause an. Auch dort ist es sehr heiß. Beste Sonnenlage! Das passende Getränk habe ich mir jetzt für diese Bedingungen ausgedacht: selbst gemachte Zitronenlimonade(1)! Und die geht so:

Ich nehme ein Longdrink-Glas mit ca 300 ml Fassungsvolumen. Dann:

1/4 bis 1/3 Zitronensaft. Ich nehme zZ noch vorgepressten Saft. Geht aber natürlich auch mit frisch gepressten Zitronen.

2 Löffel Steviapulver. Sollte 2 Löffeln Zucker entsprechen.

3/4 bis 2/3 Mineralwasser mit Kohlensäure. Natürlich aus einer Glasflasche, weil so der Effekt der Kohlensäure einfach kräftiger ist. In Plastikflaschen geht Kohlensäure verloren und es prickelt nicht mehr so stark, wenn die Flasche älter ist.

Vorsicht beim Aufgießen mit dem Mineralwasser! Das Stevia-Pulver schäumt. Ich gieße erst die Hälfte auf, dann nach einiger Zeit den Rest.

Dann reichlich Eiswürfel!

Mir schmeckt es bestens und frage mich, warum nicht schon so reine Stevia-Limonaden auf den Markt sind? Aber dann wieder denke ich: meine eigene Limonade schmeckt so gut, da brauche ich Coca Cola und Co eigentlich überhaupt gar nicht mehr!!!

(1) Zitronenlimonade ist eigentlich richtig falsch gesagt, da Limonade selber schon ursprünglich ein Getränk mit verdünntem Zitronensaft bedeutet.

Vor kurzem war ich an meiner alten Arbeitsstätte. Ich schaute mal vorbei, da gewisse Dinge noch unerledigt waren. Ich machte es aber so, dass ich alleine mit meiner ehemaligen Lieblingsmitarbeiterin war. Die Arbeit war schnell erledigt. Aber ich erzählte ihr meine ganzen Ideen und Geschichten. – So wie früher. Aber dann schlug das Schicksal zu und alles wurde anders.

Ich erzählte ihr, wie ich mit einem Freund mir Gedanken über Autos machen würde. Der Freund holt sich einen teuren Neuwagen, während ich mir überlegte – mal wieder – einen Gebrauchtwagen zu holen, der günstiger ist und obendrein in der Wirkung effektiver sein würde. Wirkung bedeutet hier jetzt Frauenfaktor. Da meinte sie dann, ich sollte mich bei ihrem (Ex-)Freund melden. Den kannte ich, wir verstanden uns immer prächtig. Er hatte seine alte Arbeit gekündigt und verkauft jetzt nun Gebrauchtwagen. Aber nicht einfache Gebrauchtwagen, sondern richtige Schätzchen. Also bei ihm wäre ich zB für eine Alpha Romeo Spider genau richtig.

Ich besuchte ihn natürlich in seinem Laden. Außer Verkauf ist auch eine Werkstatt dabei. Wenn ich mein altes Auto mal mit Nitrous aufmotzen lassen will, wäre ich bei seinem Bruder an der richtigen Adresse. Eine Spider hatten die aber (noch) nicht. Im Vorraum stand eine tiefblaue Triumph TR6 von 1976. Originallackierung, wie ich dann erfuhr. Er meinte, sie würde zu mir passen. Da hat er durchaus Recht mit gehabt. Gut eine Woche wälzte ich mich hin und her, ob ich sie mir kaufen sollte oder nicht?

Aber das Ding war, so ein Auto zu fahren ist nicht teuer! Das Überraschte mich ja so. Es gibt in der BRD eine so genannte H-Zulassung für Autos, die älter als 30 Jahre sind. H steht wohl für “Historisch”. Versicherung und Steuern sind wirklich nicht der Rede wert. Ich zahle für meine Mitsubishi mehr als das Doppelte. – Und das ist kein Auto, wo man sich nach umschaut. Dann ist die Triumph jetzt nicht so teuer, dass ich etwa Kredit dafür aufnehmen müßte. Hätte ich noch eine regelmäßige Arbeit gehabt, dann wäre das alles kein Ding und ein klarer Kauf gewesen. Auch, weil bei Triumph der Ersatzteilmarkt noch richtig gut und günstig ist und auch, weil der Marktpreis bei solchen Autos steigt im Laufe der Zeit. Man könnte es auch als Wertanlage sehen.

Ein Verbrauch von etwa 8 Liter ist jetzt auch nicht dramatisch. Summa summarum kaufe ich mir da ein schönes Spielzeug für ein “Taschengeld”. Gut 16.000 Euro sind auch Geld. Aber wo bekommt man dafür ein Cabrio und dann auch eines mit diesem Nostalgie-Effekt? Weil das ein “historisches Fahrzeug” ist, braucht man sich auch nicht anzuschnallen. Anschnallen geht auch gar nicht! Das gibt so ein Gefühl der Freiheit, wenn man ohne Verdeck und Gurt durch das wenig Sonne des Oktobers fährt. Auch dieser Umweltplaketten-Wahn entfällt für diese Autos. So viel Flexibilität hätte ich den Deutschen gar nicht zugetraut. Aber zweifelslos werten solche Autos diese Umweltzonen derart auf, dass man auch mit einer 1970’er Mustang da rein darf. Finde ich vernünftig. Lernen die Kinder doch dann auch mal aus erster Hand, wie sich ein richtiges Auto anhören kann. 😀

Gut, ist keine Mustang. Aber auch das Starten bei der Triumph hört sich imposant an. Mir kommt es da immer wie beim Anlassen eines alten Turboprop-Flugzeuges über den Rücken. Einen Haken haben aber diese “Schätzchen” alle: man weiß nie, wann sie rauchend am Straßenrand stehen. Aber da muß ich mich eben auf das Urteil der Leute dort verlassen. Deshalb ist es gut, die auch persönlich zu kennen. Sonst würde ich das nicht gemacht haben. 3 Jahre sollte das Auto ohne große Reparaturen problemlos laufen. – Dann stellt sich sowieso die Frage, ob man nicht das Auto auch wieder verkauft? Nachteile sind durchaus: Zweisitzer, hinten kein Platz für einen Kindersitz/ 3. oder 4. Beifahrer. Ebenso Cabrio, was im Winter natürlich hart wird. Aber man hat bei diesem Spiel die Möglichkeit der Wertsteigerung. Was bei einem Neuwagen … aussichtslos ist.

Hier noch ein kleiner YouTube-Clip. Das ist jetzt nicht meine Triumph und ich selber bin nicht auf dem Video zu sehen. Aber von der Bauart und der Farbe sieht diese Triumph genau so aus, wie meine. – Ich bin verliebt!

Schrei vor Glück, – jetzt können es auch Männer! So die massive Werbung des Internet-Bekleidungshändler „Zalando“. Überall im Internet sind Banner des Unternehmens. >>Klick<< und schon kann man shoppen und hoffen vor Glück zu schreien? Ist das wirklich Realität?

Beim Shoppen fällt auf, dass viele Angebote nur in begrenzter Anzahl da sind. Mein Lieblingshemd Größe M 2x, Größe L noch 1x! Was soll denn so etwas? Schau nach anderen Hemden und da fast immer das gleiche! Es scheint, als sollten durch die geringen Mengenangaben der Kunde zum schnellen Kauf genötigt werden. „Schnell … bevor ein anderer das kauft …“ Besonders billig wirkt das, wenn Hemden dann auch nur noch in Über- oder Untergrößen erhältlich sind. Ist wie Grabbeltisch.

Ich halte das schlicht für unseriös. Habe mich mal vor Jahren mit Online-Verkauf beschäftigt und dort hieß es noch, dass der Verkäufer einen entsprechenden Lagerbestand haben muß, um einen Artikel überhaupt online anbieten zu dürfen. Gilt das jetzt für „Zalando“ nicht, – oder sind die so groß, dass die ihre eigenen Politiker in Berlin sich halten können? Fragen über Fragen! ICH kaufe jedoch da nicht ein, weil ich keine Lust habe auf solche Marketinggags. Da doch lieber Ebay … und ja einen vernünftigen Bekleidungshändler online, den muß ich mir noch suchen ….

Corana Extra ist ein ziemlich teures Bier. Eigentlich ist es auch kein richtiges Bier, sondern ein Maisbier. Es ist in Mexiko sehr beliebt. Schaut man einen Internet-Test an, so kann man auf den Gedanken kommen, dass das Bier viele Deutsche einfach überfordert. Der Deutsche hält sich für den geborenen Bierkenner. Ist so wie beim Fußball, da kommt vieles versnobt rüber und verdeckt meist auch nur die blanke Unkenntnis.

Nebenbei habe ich nur ein deutsches Lieblingsbier (1). Sonst sind alles andere nur ausländische Biere. Sie sind einfach viel abwechslungsreicher als die beiden deutschen Geschmackspole hopfig-herb und malzig-süß.

Das Corona ist da auch so ein besonderes Bier. Man darf es aber wirklich nicht wie ein Kellerbier trinken. Weil es ein mexikanisches Bier ist, muß es draußen furchtbar heiß sein. Das Bier selber sollte mindestens 12 Stunden im Kühlschrank gewartet haben. – Also eiskalt! Die Limettenscheibe sollte natürlich frisch sein, nicht zu dünn und sie gibt den definitiven Kick beim Trinken. Die wird einfach in die Flasche gestopft. Man käme nie auf den Gedanken das Corona aus einem Glas trinken zu wollen. Beim Trinken selber kann es passieren, dass einem sexuelle Assoziationen kommen. Aber bei Sonnenschein und mit einem kühlen Maisbier in der Hand … ist das schon ok.

Also fassen wir zusammen: Corona Extra ist kein gewöhnliches Bier. Man trinkt es eigentlich wie einen Longdrink. Mit so einem muß man es vergleichen. Dann stimmt es auch eher preislich. Nach spätestens 2 Bieren ist auch der Durst gestillt und man braucht nicht mehr weiter trinken.

Na ja, die deutschen Kommentatoren stört aber hingegen, dass kaum eine „Blume“ zu sehen ist. Muß ja auch nicht und zeigt, dass sie es wie Kellerbier getrunken haben! 😉

Warum eigentlich tut man 3 trockene Reiskörner in ein Kristallweizen? – Das weiß auch kaum einer in Deutschland! „Bierkenner-Nation“ 😀

(1) Mein deutsches Lieblingsbier ist Rothaus Tannenzäpfle aus Baden! Ein Geheimtipp! 🙂