KeiNe PaNik

Wasser klar wie die Nacht (1)

Posted on: Mai 7, 2013

Die Tage werden heißer und man fragt sich: was ist das coolste Getränk in diesem Sommer? – Für mich ist die Antwort klar: eisgekühltes Mineralwasser und zwar aus echten Glasflaschen!

Zum einen schmeckt es frisch aus dem Kühlschrank so wie eisklares (1) Wasser direkt aus einer Alpenquelle. Zum anderen kommt es ja wirklich aus der Erdentiefe und schmeckt so viel anders als das Wasser, was ich sonst immer mit Apfelsaft oder Apfelessig gemischt habe.

Aber die Betonung liegt bei meiner Entdeckung nicht auf Mineralwasser oder Felsquellwasser, sondern auf das Gefäß, nämlich der Glasflasche! Ich bin nämlich zu der Überzeugung gekommen, als ich ein wenig über PET-Flaschen in einer Suchmaschine googelte äh suchte: PET-Flaschen sind nichts, aber überhaupt nichts für Männer.

Einmal stilistisch passen sie eher zu Hauslosen, die mit Unmengen an Plastik-Müll in Tüten sich ein paar Euros an den Umtauschautomaten in den Billig-Shops ergattern wollen. Dabei liegt die griffige Glasflasche gut in der Hand und nach Löschen des Durstes auch schnell wieder, fein ordentlich bei den anderen im Wasserkasten! Den kann man dann easy im Getränkemarkt gegen einen vollen umtauschen. Sicher, ist ein bisschen schwerer! Aber ich mache mir Gedanken über eine mann-gerechte Ernährung! Da sollte man schon seine Muckies nicht schonen.

Ach so, in den Suchmaschinen fand ich natürlich nichts darüber, dass Männern der Gebrauch von PET-Flaschen abgeraten wird. Aber man muß eben nur 1+1 zusammenzählen können! Einmal fand ich „Weichmacher“, die vom Plastik in das Getränk kommen! „Weichmacher!“, bei dem Begriff hatte ich schon Bauchschmerzen! Aber es kam noch dicker: in PET-Flaschen soll die Östrogen-Konzentration im Wasser 2x höher als in dem (sowieso schon verseuchten) Leitungswasser sein. Ist es als Mann sinnvoll überhaupt Östrogene zu sich zu nehmen?

Jetzt die Alltagsbeobachtung: PET-Flaschen haben Glasflaschen mittlerweile völlig verdrängt. Und mir fiel auf, dass gerade solche Typen, die ihrer Freundin die Handtasche tragen, in ihren Jack-Wolfskin-Rucksäcken die leichte PET dabei haben. Am Wochenende im Getränkeshop waren alles Kanten, die sich ihren Wasserkasten geholten hatten. Also keine Heintje-Typen, die sonst das Stadtbild dominieren. Ist der Schluß dann wirklich abwegig, dass die Heintjes sich über ihr Trinkwasser mit all den Weich- und Weiblichmachern selbst das antun, was sie selber noch nicht einmal begreifen können?

Oder gab es solche Leute in meiner Jugend, die meinten: „ja eigentlich bin ich eine Frau“? Eigentlich gab es solche Leute nicht so sehr, so wenig wie es damals PET-Flaschen gab. Ich denke in 30 Jahren wird man mich als Prediger in der Wüste zu würdigen wissen. Ich denke wirklich, dass in solchen Flaschen ganz großer Dreck drin ist.

(1) Kunstwort oder Paradoxon

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