KeiNe PaNik

Warum ein Umzug mit Vodafone-DSL eine Zumutung ist!

Posted on: März 28, 2013

Ich möchte mich entschuldigen, hier nichts mehr zu schreiben. Ich habe einfach keine permanente Internetverbindung mehr seit meinem Umzug. Das ist eine traurige Geschichte, denn mit einem Vodafone-DSL-Anschluß ist der Umzug für mich zu einem Alptraum geworden.

Man muß erklären, in der Bundesrepublik ist es so, dass die Telefonanschlüsse einem alten Staatsmonopolisten („Telekom“) gehören, der diese erst für andere Anbieter mit einem Techniker vor Ort freischalten muß oder zu mindestens so tut als müßte er es. Man bekommt dann für die Freischaltung so Termine wie in 3 Wochen am X. zwischen 08 und 16 Uhr. Zuerst dachte ich, „na ja gib den Wohnungsschlüssel mal bei Leuten aus dem Haus, die dort ganztags arbeiten, ab und schreibe Zettelchen für die Klingel, dass der Typ Bescheid weiß.“ Ich lernte dann, dass der Techniker nicht alleine in verlassene Wohnungen reingeht. Das müßte ich verstehen, obwohl alle meine Handwerker bis jetzt alleine in meiner Wohnung waren, weil ich ja arbeiten muß, um deren Lohn überhaupt bezahlen zu können. Man bereitete mich dann in der Vodafone-Hotline darauf vor, mir doch einen Tag frei zu nehmen, um den Techniker der Telekom zwischen 08 und 16 Uhr persönlich in die Wohnung zu lassen. Ich wartete dann also noch ein paar Wochen, nahm mir nolens volens einen Tag frei und heute sollte es dann so weit sein.

Der Techniker schaltete aber den Anschluß heute für mich nicht frei, weil der Vormieter seinen Anschluß (auch bei Vodafone) noch nicht gekündigt hatte. Wieder in der Hotline kamen dann so Vorschläge wie: ich sollte den Vormieter doch dazu bewegen den Anschluß zu kündigen. Weil ich aber nicht einsah, deren Job zu erledigen und dafür immerhin schon einen Monat Kohle für einen nicht vorhandenen Anschluß zu zahlen, legte ich noch nicht einmal auf, sondern legte den Hörer einfach zu Seite. Diskussion um eine Kündigung sind mit den Leuten aus der Hotline zwecklos und ich komme da immer in Rage, dass ich immer sehr unfreundlich werde.

Dabei ist es einfach nur ärgerlich. Bei Vertragsabschluß wird immer so getan, alles klappt doch und total easy und bunt. Wenn es aber nicht klappt und mir das einfach zu nervig ist einen Urlaubstag für einen Techniker mit unpräzisem Zeitgefühl zu opfern, dann kommen sie mit dem „Kleingedruckten“ und ein 30-Tage-Rückgaberecht scheint es nicht bei Vodafone zu geben. Solche Geschichten scheinen die Mitarbeiter von Vodafone sehr genau zu wissen.

Aber spätestens seit heute fühle ich mich nach einer „außerordentlichen Kündigung“. Das ganze scheint mir nicht mehr seriös zu laufen und allein der Name „Vodafone“ erzeugt bei mir schon eine Gänsehaut. Das liegt auch daran, dass ich das letzte Jahr übermäßig von Werbeanrufen von der Gesellschaft geplagt worden bin. Mittlerweile nach gut 5 sehr ärgerlichen Gesprächen geschieht das nicht mehr, aber natürlich noch massig SMS-Spam. Ich finde eine Handy zu tragen oder permanent ein Festnetztelefon online zu haben und derart beworben zu werden, eine Zumutung.

Nebenbei telefonieren kann ich übrigens über den Anschluß des Vormieters, wie ich heute merkte. Aber das Internet ist mit einem Passwort geschützt. Na ja, wenigstens kann ich jetzt mal all meine Freunde im Ausland kostenfrei anrufen, was aber den erlittenen ideellen Schaden über den verlorenen heutigen Urlaubstag nur schlecht zu kompensieren mag. Ich schreibe immer so hochgestochen, was aber nur verdecken soll, wie schlecht es mir innerlich geht.

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