KeiNe PaNik

Archive for September 2012

Von CocoRosie, tags zuvor, zu Slayer! Ich liebe Gegensätzlichkeiten und Kontraste!

Das Konzertvideo ist für mich in den kleinen Dingen um das Konzert herum interessant. Es gab mal eine Zeit in meinem Leben, da stand ich alleine in einer gesichtslosen Menge und schrie „Jaaaaa!“ als Tom Araya fragte „Do u wanna die?“ – Man muß wissen die erwartete Antwort wäre „No“ gewesen und die Typen um mich sahen mich wie einen Psycho an. Aber so war das eben, – früher!

Die Anmoderation ist sehr langwierig und man kann ruhig ein wenig vorspulen oder mir verraten, was die da für eine Sprache sprechen? Ich denke mal Schwedisch??

Eigentlich hat sich da wenig in all den Jahren geändert. Dieselben Lieder, – nur der Bandleader Araya hat wohl neue Jungs für die alten Riffs angeheuert. Jeff Hanneman war wohl erkrankt. Aber mittlerweile können die Lieder alle Garagenmusiker in Amerika spielen. Ersatz war schnell gefunden. Für mich war es interessant mit alten Jugendvorstellungen von Gewalt, Allmacht und (A-)Göttlichkeit konfrontiert zu werden. Heute erscheint das nur noch wie ein Zirkus. Showtime! Wo es früher so ein Wagnis war zu einem Slayer-Konzert zu gehen. Wie muß es wohl für Araya sein, vom Musiker abendlich zum Gottersatz zu mutieren und wie lächerlich müssen die Fans für ihn in all den Jahren geworden sein? – Ist jetzt nicht böse gemeint. Aber ich frage mich, wenn ich jeden Abend so eine Show durchziehen müßte … irgendwann würde ich die Fans für irre halten. Ich gebe zu, eine Klassifikation „irre“ wäre aus damaliger Sicht für uns ein Kompliment gewesen. Ach wie das alles anders geworden ist … Slayer aber: ist Slayer geblieben! 😀

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Ich schätze an Musik vor allem eines: wenn sie live gespielt wird. Deshalb liebe ich Jazz. Den Jazz wird für den Moment gespielt, in dem er gespielt wird. Improvisation wird somit nicht zum Umstand, sondern zum Selbstzweck. Ich finde es direkt seltsam, dass der Begriff „Improvisation“ im Alltagsgebrauch einen fast negativen Beiklang hat.

Aber Jazz macht auch offen für anderes: ach eigentlich habe ich so ziemlich alles gehört und nachempfunden, – alles außer Madonna und Michael Jackson, – stellvertretend für Populär-Musik. Denn deren Musik ist alles anderes als improvisiert und selbsttragend. Es ist Verpackung.

Vor einiger Zeit postete ich schon mal etwas zu CocoRosie. Das Mysterium ist eigentlich hier, dass ich jede Studio-Produktion von der Band … ja schrecklich finde. Während ich die Live-Auftritte sammele wie die blaue Mauritius. Hat sicher etwas mit deren Performance zu tun. Denn die ist sehr sehr „weird“. Also schräg und von der Art, dass man es entweder total ablehnen oder einfach lieben muß.

Ich hatte den Genuß der Bekehrung vom Saulus zum Paulus. Zuerst guckte ich das nur, um mich zu belustigen. Aber irgendwann hat es „Click“ gemacht und ja … ich sah es anders! 😀 Es ist einfach genial wie anders die Lieder bei jedem Live-Auftritt rüberkommen.

Ach, was schreibe ich hier wieder herum? Einfach mal anschauen und vielleicht neue Facetten des Lebens entdecken?

Wobei die Live-Auftritte auch fundamental sie voneinander unterscheiden. Hier ist ein Ausschnitt eines Konzertes in Amsterdam. Sehr nobel! Gespielt wird übrigens die niederländische Nationalhymne in dem Clip. Ich habe das mal als Kontrast und zur Veranschaulichung der Bandbreite der Band genommen, – auch wenn gerade in dem Clip der Beitrag von CocoRosie sicher vernachlässigt werden darf. Aber ich hatte das Glück den gesamten Mitschnitt zu sehen: ja war gut verbrachte Zeit! 😀 Wohl kein „Underground“ mehr. Denn wer solche Konzerte geben kann ist sicher auf der Sonnenseite des Lebens. Aber warum auch nicht?

Am Ende des Monats habe ich keine Arbeit mehr! – Endlich, denn ich habe einfach keine Lust mehr am Morgen für den Mist aufzustehen. Natürlich ist es so, dass man irgendeine Form von Abschied haben sollte. Ich habe dafür am Dienstag ein – für mich – lustiges Video gedreht, bei dem es um Abschied geht.

Die Sachen, die da auf dem Boden liegen, sind meine. Die Jacke und die Krawatte sind für Leute, die mich kennen, unverwechselbar, weil ich sie – seitdem ich dort arbeitete, hatte.

Frage mich, ob das Video von manchen als geschmacklos angesehen werden kann? Man kann sicher eine Todessymbolik darin erkennen! Aber Abschied ist Tod, – und viele von den Nasen werde ich sicher nie wieder sehen. Typen wie ich nehmen ihre Sachen einfach von Harken und gehen, ohne sich umzudrehen und zurück zu blicken. Außerdem habe ich eine Schwäche für verstörende Videos und so nette Sachen wie „wie Schade, dass ich gehe …“ blabla „vermisse“ blabla … die sind einfach nicht mein Ding!

Ich persönlich habe keine guten Erfahrungen mit „Energiesparlampen“! Zum einen ist das Licht von diesen nicht schön, zum anderen hatte ich bisher keine einzige „Sparlampe“, die jetzt wesentlich länger brannte, als eine normale Glühbirne es getan hätte. Bei überteuertem Anschaffungspreis also kein Griff der Vernunft. So was lohnt sich als Gartenlampe vielleicht, die die Nacht über brennt. Aber in bewohnten Zimmern mit dem vielen An und Aus des Lichts eine denkbar schlechte Lösung.

Aber eines in der Doku übertraf mein negatives Bauchgefühl bei weitem: solche EU-Lampen niemals in ein Kinderzimmer!!!! – Denn gehen die mal kaputt, dann wird es giftig!

2 Deos, – für jede Achselhöhle eines!

Marketing-Strategen haben sich das ja so ausgedacht: „Coca Cola Light“ für Frauen und „Coca Cola Zero“, ganz in Schwarz, für Männer. Nun ja, in einer Welt mit blauen und rosa Windeln für Große fühlte ich mich eigentlich nie sehr wohl. – Ich bevorzugte auch eigentlich eher einen No-Name-Mix von Cola mit Orangensaft. Das war immer ganz nett, und günstiger!

Aber jetzt entdeckte ich am Wochenende:

Ja, unten rechts steht koffeinfrei! Ganz schon abgefahren:

Man muß sich das auch mal bewußt werden: Wir leben in einer Welt, in der man für Produkte „ohne“ Irgendetwas mehr bezahlen will. Angefangen bei den ganzen „Diät-Produkten“ bis hin zu den legalen Drogen wie Zigaretten, Kaffee und Light-Bier.

Die Light-Cola ohne Koffein schmeckte aber, jetzt kommen wir zum Test, gar nicht so übel. All das nervige, all der Zucker und all das Koffein, was einem den Schlaf schlechter macht, waren weg. Ebenso haben die Aromenkünstler von Coca Cola ganze Arbeit geleistet. Der Geschmack war recht facettenreich und weniger eindimensional als die billigeren Colas. Einen ganzen Abend am Wochenende verbrachte ich immer mal wieder das Getränk zu kosten und Geschmacksnoten zuzuordnen. Also ich hab es gemocht und man kann jetzt schon mal die Kellner bemitleiden, die in Zukunft ein „WAAS, haben Sie NICHT?“ von mir zu hören bekommen, wenn ich da ein Glas von dem edlen Kunstgetränk haben will.

YOuTUBe lebt davon, dass wir es schöner machen … also LAßt ES uNS schÖNer mACHen: