KeiNe PaNik

Archive for September 2012

Schrei vor Glück, – jetzt können es auch Männer! So die massive Werbung des Internet-Bekleidungshändler „Zalando“. Überall im Internet sind Banner des Unternehmens. >>Klick<< und schon kann man shoppen und hoffen vor Glück zu schreien? Ist das wirklich Realität?

Beim Shoppen fällt auf, dass viele Angebote nur in begrenzter Anzahl da sind. Mein Lieblingshemd Größe M 2x, Größe L noch 1x! Was soll denn so etwas? Schau nach anderen Hemden und da fast immer das gleiche! Es scheint, als sollten durch die geringen Mengenangaben der Kunde zum schnellen Kauf genötigt werden. „Schnell … bevor ein anderer das kauft …“ Besonders billig wirkt das, wenn Hemden dann auch nur noch in Über- oder Untergrößen erhältlich sind. Ist wie Grabbeltisch.

Ich halte das schlicht für unseriös. Habe mich mal vor Jahren mit Online-Verkauf beschäftigt und dort hieß es noch, dass der Verkäufer einen entsprechenden Lagerbestand haben muß, um einen Artikel überhaupt online anbieten zu dürfen. Gilt das jetzt für „Zalando“ nicht, – oder sind die so groß, dass die ihre eigenen Politiker in Berlin sich halten können? Fragen über Fragen! ICH kaufe jedoch da nicht ein, weil ich keine Lust habe auf solche Marketinggags. Da doch lieber Ebay … und ja einen vernünftigen Bekleidungshändler online, den muß ich mir noch suchen ….

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Eigentlich sind sublime Botschaften in Werbung und Fernsehen streng formal nicht bewußt wahrnehmbar. Aber ich benutze einfach mal den Ausdruck um etwas zu beschreiben, was ich bei verschiedenen Horrorfilmen beobachtet habe: Wenn es spannend sein soll, dann werden zu der Szene nicht nur Geräusche und Musik eingeblendet, die einem Angst machen sollen, sondern auch beliebte Handy-Töne und auch der Skype-Du-Hast-Eine-Botschaft-Ton.

Diese Tone nimmt man erst nicht bewußt war, aber wenn man auf die Töne konditioniert ist, dann wird einem komisch, man wird nervös und weiß nicht warum. Unbewußt denkt man, man müßte ans Telefon oder bei Skype schauen. Bewußt denkt man, das hat mit dem Horrorfilm zu tun. Aber es ist einfach nur ein Trick, um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen.

Wenn der Hall einer schlechten Raubkopie das Faszinierende an dem Film ist … man kauft den Originalfilm dann und … ärgert sich! Was soll man da über das Urheberrecht sagen?

Letztes Wochende sah ich mit einem Kollegen diesen Film:

Er meinte, es wäre ein typischer „Dark Movie“! Ich kannte den Begriff noch nicht und fragte, was das wäre? Am Ende des Film definierte ich „Dark Movie“ dann so: Film mit dunkler Handlung, etlichen Schockmomenten aber _ohne_ eigentliche Ekelszenen. Also für den Horrorfilme nichts sind oder der sie mittlerweile langweilig findet, für den sind „Dark Movies“ eine gute Alternative, weil sie die Phantasie anregen, einen subtilen Horror erzeugen, aber ohne typische Effekte auskommen. „Dark Movie“ hört sich nach weniger an, scheint aber mehr zu sein. Obiger Film (Hansel and Gretel) kommt aus Korea und ist mit englischem Untertitel für uns verständlich. Tolles Filmerlebnis und ich denke, ich werde in Zukunft häufiger koreanische Produktionen mir anschauen. Besondere Filme werde ich auf dieser Sonderseite vermerken. Man kann sie dann einfach so auf YouTube anschauen. Die Filme sind aber auch breitwandtauglich, wenn man sie auf Stick bringen kann.

Ein guter Film erfüllt viele Erwartungen beim Sehen letztlich nicht. – Ein schlechter erfüllt die Klischees seiner Zuseher von der ersten Sekunde an.

Corana Extra ist ein ziemlich teures Bier. Eigentlich ist es auch kein richtiges Bier, sondern ein Maisbier. Es ist in Mexiko sehr beliebt. Schaut man einen Internet-Test an, so kann man auf den Gedanken kommen, dass das Bier viele Deutsche einfach überfordert. Der Deutsche hält sich für den geborenen Bierkenner. Ist so wie beim Fußball, da kommt vieles versnobt rüber und verdeckt meist auch nur die blanke Unkenntnis.

Nebenbei habe ich nur ein deutsches Lieblingsbier (1). Sonst sind alles andere nur ausländische Biere. Sie sind einfach viel abwechslungsreicher als die beiden deutschen Geschmackspole hopfig-herb und malzig-süß.

Das Corona ist da auch so ein besonderes Bier. Man darf es aber wirklich nicht wie ein Kellerbier trinken. Weil es ein mexikanisches Bier ist, muß es draußen furchtbar heiß sein. Das Bier selber sollte mindestens 12 Stunden im Kühlschrank gewartet haben. – Also eiskalt! Die Limettenscheibe sollte natürlich frisch sein, nicht zu dünn und sie gibt den definitiven Kick beim Trinken. Die wird einfach in die Flasche gestopft. Man käme nie auf den Gedanken das Corona aus einem Glas trinken zu wollen. Beim Trinken selber kann es passieren, dass einem sexuelle Assoziationen kommen. Aber bei Sonnenschein und mit einem kühlen Maisbier in der Hand … ist das schon ok.

Also fassen wir zusammen: Corona Extra ist kein gewöhnliches Bier. Man trinkt es eigentlich wie einen Longdrink. Mit so einem muß man es vergleichen. Dann stimmt es auch eher preislich. Nach spätestens 2 Bieren ist auch der Durst gestillt und man braucht nicht mehr weiter trinken.

Na ja, die deutschen Kommentatoren stört aber hingegen, dass kaum eine „Blume“ zu sehen ist. Muß ja auch nicht und zeigt, dass sie es wie Kellerbier getrunken haben! 😉

Warum eigentlich tut man 3 trockene Reiskörner in ein Kristallweizen? – Das weiß auch kaum einer in Deutschland! „Bierkenner-Nation“ 😀

(1) Mein deutsches Lieblingsbier ist Rothaus Tannenzäpfle aus Baden! Ein Geheimtipp! 🙂

Ein Grund, der für das Krementieren spricht: stell Dir vor, Du wärest nicht richtig tot, sondern erwachtest 3 Meter unter der Erde in einem Sarg?