KeiNe PaNik

Archive for August 2012

Es gibt Leute, die gurgeln mit Backpulver, um ihre Zähne zu bleichen. – so sehr hat mich mein Narzissmus bisher noch nicht sinken lassen. Ich spüle nach dem Zähneputzen mit Xylit! Wie es dazu kam, will ich hier schreiben.

Ich las im Internet über diese Zuckerart. Sie soll die Bakterienflora im Mund so verändern, dass kariesauslösende Keime verschwinden. Na ja, im Internet steht dazu viel. Aber ich kaufte mal einfach Kaugummis mit Xylit oder Xylitol (anderer Name für die Sache) und merkte direkt beim ersten mal, wie nach 15 Minuten was hartes in dem Gummi sich spüren ließ. Es war mein Zahnstein, mit dem ich, trotz Putzen, Spülen und Zahnseide, immer meine Last hatte. Der war dann einfach so weg. Zwar nicht ganz, aber ich schätze mal 70 Prozent waren schnell weg.

Ich kaufte mir dann einen Kilo mit dem Zucker in loser, kristalliner Form. Den lasse ich 3x täglich im Mundraum zerlaufen, spüle und ja: die Zähne sind spürbar besser gepflegt als vorher.

Die Dame, bei der ich immer mal ab und an eine „professionelle Zahnreinigung“ vornehmen lasse, war zuletzt auch überrascht. Mußte für mich lachen, sie hatte überhaupt keine Ahnung, was Xylit ist und macht …

Bin mal gespannt, vielleicht schaffe ich es den Zahnstein diesmal aus den Zwischenräumen zu halten? Bisher ist alles ok!

Xylit als Pulver hat auch den Vorteil, dass man es, wenn man überhaupt was zum Süßen braucht, genau dann auch gebrauchen kann. Süßen tue ich natürlich nie, weil ich keine Pussy bin. Aber ich hatte auch nie Zucker anzubieten, wenn mal Besuch da ist. Jetzt habe ich Xylit-Kristalle, mehr als genug! 😀

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Neulich habe ich einen alten Eisbergsalat und alte „Fertigsaucen“ direkt vom Kühlschrank in die Abfalltonne gestopft. Mir fiel auf, dass eigentlich fast alle Lebensmittel, die mir verderben aus dem Kühlschrank kommen. Man gibt sich der Illusion der Haltbarkeit hin und lagert Dinge, die einem irgendwann dann verkommen.

Nun, um die „Fertigsaucen“ tut es mit eigentlich nicht wirklich leicht. – Irgendwie bin ich aus den Ferigsaucenalter heraus, älter geworden! 😉 Aber um den Salat tut es mir leid.

Überlege mir ernsthaft, den Kühlschrank einfach mal abzuschalten und mehr mit frischen Einkäufen täglich die Sachen, die verkommmen könnten, tagesaktuell einzukaufen.

Das Eisfach hingegen ist gold wert! Friere da auch viel ein, und auch das Safari-Afrika-Eis lagert dort zwischen und auch die Eiswürfel für den Longdrink sind unverzichtbar!

Ohne Kühlschrank, wäre mal interessant auszurechnen wie viel Strom man dann pro Monat sparen könnte? Eigentlich habe ich ja nur ihn als Gerät (mit dem Frierfach), was permanent an das Stromnetz angeschlossen ist….

Auflösung: Was spare ich im Jahr, wenn ich den Kühlschrank auslasse? Also in meinem Fall hat der Kühlschrank 80 Watt Leistung. Bei 24 Stunden Laufzeit ergibt das 1.92 Kilowattstunden am Tag. Bei einem angenommen Preis von 20 Cent die Kilowattstunde sind das 38.4 Cent pro Tag. Im Jahr sind das ca 140 Euro! Ich müßte immer ca 30 Minuten Einkaufen. Bei 3x die Woche sind das 72 Arbeitsstunden im Jahr. Erspartes an Geld pro investierte Arbeitsstunde = 1 Euro 92. Ich glaube ich lasse den Kühlschrank weiter laufen und mache mehr Überstunden.

Ich denke der Abendsnack des Sommers der Saison: Toast im Toaster toasten. Dann Butter, streichzart, auf das Toast. Diese etwas … wirklich nur etwas … zerlaufen lassen. Dann eine Prise Salz auf die zarte Butter. Am Ende das Safari-Eis obendrauf, weich werden lassen und verstreichen! Guten Appetit!

Manche Filme sind so gut, dass man sie nicht nur als Raubkopie haben will. Deshalb heute in Holland in den DVD-Shops einkaufen gewesen. Was waren die Käufe?

The Woman von Lucky McKee – unkonventioneller Horrorfilm im dem ein zivilisiert-scheinender Familienvater eine wilde Waldfrau fängt, im Keller ankettet, um ihr die Zivilisation nahe zu bringen. Am Ende kommt alles anders und Licht und Schatten werden relativ. Filmisch und schauspielerisch ein Top!

Battle: Los Angeles – gut gemachter Aktionfilm. Man ist gebannt vom ersten Augenblick an. Handlung: gute Marines gegen erzböse Aliens. Wohlmeinende Kritiker sprechen lediglich von einem Werbefilm für die US-Marines. Ansonsten wurde der Film überall zerrissen, was aber auch für einen Film sprechen kann. Man schaue mal in die Regale: überall findet man den. Habe mir jetzt die englische Version geholt. Aber die Deutsche bringt es hier sogar auch. Ist wie bei Filmen mit John Wayne: die trockenen Sprüche des richtigen Mannes am falschen Ort machen eigentlich den Film aus, neben vielen guten Spezialeffekten.

Hobo with a Shotgun – Wenn man so will der neuste Teil der „Grindhouse-Reihe“. Allerdings nicht von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino, sondern eine kanadische Produktion von Jason Eisener. Der Film baut aber auf einem der „Grindhouse-Fake-Trailer“ auf und geizt nicht mit üppigen, meist pfiffig verpackten Gewaltdarstellungen. Das ganze ist durchaus gesellschaftskritisch zu nehmen und die comic-artige Verpackung des Filmes täuscht oft. Der Film hat erheblich mehr Tiefgang als die oberflächliche Gewalt einem vielleicht erst meinen läßt. Erzählt wird die Geschichte eines Obdachlosen (Hobo … = amerikanischer Wanderarbeiter ohne Wohnung), der an der Straßengewalt einer Stadt – jedoch nicht ohne sich zu wehren ( … with a Shotgun) – am Ende zerbricht.

Rubber – Ja der Film mit Robert dem Autoreifen! Mein Gott, haben wir gelacht, als ich den das erste Mal sah! Den muß man aber schauen, ohne vorher zu wissen, um was es geht …

Mein Lieblingslied des heutigen Tages:

Man sollte sich am Anfang nicht täuschen. Fängt einfach an, aber im Laufe des Songs kommt so richtig schöne melancholische Stimmung auf. Ideal für den Knopf im Ohr, bei dem beim Durch-Die-Stadt-Laufen immer ein netter Song kommt! Aber eigentlich gehen auch die anderen Songs der Band „Jane“ in diese Richtung. Ideal zum mentalen Entspannen.

Was Du tausendmal verschoben hast, – lass es sein!

2012 – Deutet alles auf einen Kollaps unserer Bezugssysteme hin? Bricht die Wohlstandslüge (auf Pump) in sich zusammen? Kommt ein Dritter Weltkrieg? Oder einfach nur ein Komet, der alles Leben – so wie wir es kennen – für alle Zeit beenden wird?

Das sind wichtige Fragen der Art: wo komme ihr her, wer bin ich und wo gehe ich hin? Fragen, die man nur individuell beantworten kann, – oder im Falle des Wohingehens kann man auch einfach abwarten. Letzteres machen die meisten. Also genau die, die hier nicht lesen! Für die anderen poste ich dieses Video. Mir hat es gefallen und die Grundideen sind sehr inspirierend, sein Leben versuchen neu zu sehen.

Nebenher, als ich die Doku sah, mußte ich mich permanent fragen, ob der Sprecher derselbe Synchronsprecher ist, der auch Rocco in „Der Blutige Pfad Gottes“ (I&II) synchonisiert hatte? Irgendwie doch passend?